Das Team der Schulsozialarbeit fördert, berät und unterstützt

Die Schulsozialarbeit unterteilt sich in die Bereiche Grundschule und Sekundarstufe. Sie unterstützt Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen, sozialen und schulischen Entwicklung und trägt zu einem gelingenden Lernen und Leben an der Schule bei.

Mit lösungsorientiertem Denken und Handeln bietet die Schulsozialarbeit Hilfestellungen durch

  • Beratungsarbeit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene,
  • Präventionsarbeit,
  • Interventionsarbeit.

Hierbei ist sie nicht nur Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler, sondern auch für Lehrkräfte, Eltern und andere Mitglieder der Schulgemeinschaft, um so aktiv zur Entwicklung der Schule zu einem kinder- und jugendfreundlichen Lern- und Lebensort beizutragen und Problemlagen frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren.

Das Aufgabenfeld und die Methoden der Schulsozialarbeit sind vielfältig und teilen sich in verschiedene Bereiche (siehe Aufschlüsselung nach Schulbereichen).

Präventionsarbeit

Präventionsarbeit unterstützt Kinder und Jugendlichen, gut informiert, sozial gefestigt und selbstsicher zu sein, damit sie auf dieser Grundlage Entscheidungen über ihr eigenes Handeln treffen und Alternativen abwägen können. Sich selbst einzuschätzen, seine eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen und dies auch seinen Mitmenschen zuzugestehen, bedeutet auch, sich selbst und sein Verhalten zu reflektieren und über dessen Konsequenzen nachzudenken.

  • Prävention vor sexuellem Missbrauch: Die Prävention vor sexueller Gewalt ist von klein auf ein wichtiges Thema der Schulsozialarbeit in der Grundschule. Ziel ist es, das Selbstbewusstsein der Mädchen und Jungen zu stärken und die Selbstbestimmung über ihren eigenen Körper zu fördern. Die Kinder sollen die Fähigkeit entwickeln, ihrer eigenen Einschätzung zu vertrauen und Grenzen zu setzen. Themen unter anderen sind dabei: mein Körper und meine Gefühle, angenehme und unangenehme Berührungen bis hin zum "HaltStopp".
  • Gewaltprävention: Im Rahmen der Gewaltprävention bietet die Schulsozialarbeit den Klassenrat an sowie Kooperationsübungen in verschiedenen Klassenstufen. Dies kann auf Anfrage der Lehrkräfte gerne in Anspruch genommen werden. Gewaltprävention fußt auf der Überzeugung, den Erfahrungen und Erkenntnissen, dass es Handlungsmöglichkeiten gibt, die der Anwendung von Gewalt vorbeugen.

Sozialtraining

Die Ziele des Sozialtrainings überschneiden sich teilweise mit denen der Gewaltprävention. Anders als diese, wirkt das Sozialtraining aber nicht nur vorbeugend, sondern auch eingreifend. Wenn beispielsweise in einer Klasse bereits ein aggressives Verhalten untereinander vorliegt, kann die Schulsozialarbeit mit den Mitteln des Sozialtrainings intervenieren und schlichten. Ein Sozialtraining mit einzelnen Schülern wird dann angestrebt, wenn das Verhalten des Einzelnen im Unterricht oder Schulleben problematisch ist.

Konfliktberatung/Mediation

Immer wieder können schwierige Situationen in der Gemeinschaft auftreten. Wenn Konflikte überhand nehmen, kann das ungünstige Auswirkungen auf die schulische und heimische Lernatmosphäre haben. Konfliktberatung und Mediation bedeuten hierbei, dass eine Vermittlung durch eine neutrale dritte Person stattfindet. Nicht die Schuldfrage steht hier im Vordergrund, sondern die Lösung des Problems und die Frage, wie die Beteiligten in Zukunft wieder konfliktfrei miteinander umgehen können.

Beratung von Schülern, Lehrern und Eltern: 

  • Schülerberatung bei Schulschwierigkeiten und Alltagsfragen
  • Beratung von Eltern bei Schulschwierigkeiten ihrer Kinder, bei Erziehungsfragen
  • Aufzeigen zusätzlicher Förderangebote

Auszeit-Modell

Immer wieder kommt es vor, dass Schüler den Unterricht stören. Das erschwert die Realisierung der folgenden Grundgedanken  an unserer Schule:

  1. Jeder Schüler hat das Recht, ungestört zu lernen.
  2. Jeder Lehrer hat das Recht, ungestört zu unterrichten.
  3. Jeder muss stets die Rechte der anderen respektieren.

Auszeit bedeutet also Unterbrechung des Unterrichts für diejenigen Schüler, die den Unterricht gestört haben. Die Kinder sollen dabei Konsequenz, aber auch Wertschätzung und Wahrnehmung erleben. In der Auszeit wird das Verhalten reflektiert und es werden Lösungsansätze erarbeitet.

(Krisen-) Intervention

Manchmal kommt es zu unvorhersehbaren Krisen. Dies kann ein Todesfall in der Familie, aber auch ein anderes für ein Kind einschneidendes Erlebnis sein, wie beispielsweise die Geburt eines Geschwisterchens oder die Trennung der Eltern. In diesen Momenten ist die Schulsozialarbeit für das Kind und/oder die Eltern kompetenter und einfühlsamer Ansprechpartner, der gegebenenfalls Brücken zwischen Menschen baut, Trost spendet, aber auch akute Krisen im Klassenverband thematisiert und verarbeitet.

Klassenrat

Der Klassenrat ist die regelmäßige Versammlung aller Kinder der Klasse und der Klassenleitung. Der Klassenrat bildet ein wichtiges Instrument zur sozialen, moralischen und demokratischen Erziehung. Hier werden Anliegen vorgestellt, besprochen und gemeinsam Lösungen gefunden, die von allen akzeptiert werden. Die Kinder werden ermutigt, eigene Meinungen zu formulieren, respektvoll mit anderen umzugehen, Empathie zu üben und Kritik zu akzeptieren.

Pausenoase

In jeder Mittagspause haben die Schüler die Möglichkeit, die Pausenoase im Büro des Teams der Schulsozialarbeit zu besuchen, um dort zu spielen, zu entspannen, zu erzählen und zu lachen. So wird eine vertrauensbildende Basis zur Beziehungsarbeit geschaffen. Gleichzeitig steht den Kindern ein Raum zur Verfügung, der nicht an Unterricht und Lernen erinnert.

Präventionsarbeit

Die Präventionsarbeit soll dazu beitragen, dass die Kinder und Jugendlichen gut informiert, sozial gefestigt und selbstsicher sind, damit sie auf dieser Grundlage Entscheidungen über ihr eigenes Handeln treffen und Alternativen abwägen können. Sich selbst einzuschätzen, seine eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen und dies auch seinen Mitmenschen zuzugestehen, bedeutet auch, sich selbst und sein Verhalten zu reflektieren und über dessen Konsequenzen nachzudenken.

  • Suchtprävention: Im Rahmen der Projekttage zur Suchtprävention für die 7. Klassen bietet die Schulsozialarbeit die Möglichkeit, sich intensiv mit Sucht und (legalen) Drogen auseinanderzusetzen. Dabei geht es nicht nur um die reine „Stoffkunde“ und das Kennenlernen der verschiedenen legalen/illegalen Drogen, sondern auch was für Folgen eine Sucht nicht nur für den/die Süchtige/n hat, sondern für das gesamte Umfeld. In den 8. Klassen wird ein Projekttag zum Thema Essstörungen durchgeführt. Dabei wird geschlechterspezifisch auf männliche und weibliche Schönheitsideale eingegangen, die Einflüsse der Medien näher beleuchtet und besonders die Auseinandersetzung/das Kennenlernen mit dem/des eigenen Körper/s in den Mittelpunkt gestellt. „Neue Medien“ sind eigentlich gar nicht mehr so neu. Handy, Internet, soziale Netzwerke, Online-Spiele etc. sind auch bei vielen Jugendlichen Bestandteil des täglichen Lebens. Um diese Möglichkeiten effektiv nutzen zu können, braucht man vor allem „Wissen“. Dies wird in den 5. Klassen vermittelt und in den 7. Klassen vertieft. Denn neben all den positiven Aspekten gibt es auch negative Aspekte, z.B. abhängiges Verhalten und Cybermobbing. Ziel der Präventionsarbeit ist das Bewusstwerden des eigenen Handelns und damit die Ich-Stärkung. Denn gestärkte Persönlichkeiten werden selten süchtig.
  • Gewaltprävention: Gewaltprävention fußt auf der Überzeugung, den Erfahrungen und Erkenntnissen, dass es Handlungsmöglichkeiten gibt, die der Anwendung von Gewalt vorbeugen. Bei der Gewaltprävention werden verschiedene Wege aufgezeigt, wie gewalttätige Auseinandersetzungen vermieden werden können bzw. wie richtig mit Auseinandersetzungen umgegangen werden sollte. Mit Hilfe verschiedener Elemente, wie theaterpädagogische Methoden, Planspiel, offenen Gesprächsrunden, Kooperationsübungen, Selbstwahrnehmungsübungen etc. arbeiten wir dieses Thema mit den Jugendlichen auf.

Klassenrat

Der Klassenrat ist das demokratische Forum einer Klasse. In den wöchentlichen Sitzungen beraten, diskutieren und entscheiden die Schüler über selbstgewählte Themen, wie z.B. über die Gestaltung und Organisation des Lernens und Zusammenlebens in Klasse und Schule, über aktuelle Probleme und Konflikte, über gemeinsame Planungen und Aktivitäten. Der Klassenrat wird vom Schulsozialarbeiter in den fünften Klassen begleitet und in Absprache mit den Klassenleitern auch in höheren Klassen weitergeführt.

Kooperationsprojekte

Jedes Jahr findet unter Leitung der Biologiefachschaft und Mitwirkung der Ethikfachschaft ein Projekttag zum Weltaidstag statt. Die Schulsozialarbeit und das Cocu-Team beteiligen sich an diesem Tag in Form von Kleingruppenarbeit zum Thema Verhütung und an der Diskussion über Übertragungsrisiken in verschiedenen Situationen.

Beratung von Schülern, Lehrern und Eltern

Beratung und Einzelfallhilfe

  • Schülerberatung bei Schulschwierigkeiten und anderen Lebensfragen
  • Beratung von Eltern bei Schulschwierigkeiten ihrer Kinder, bei Erziehungs- und Lebensfragen
  • Beratungsorientierte Teilnahme am Unterricht
  • Beratung von Lehrern in sozialpädagogischen Fragen
  • Vermittlung von Schülern, Eltern und Lehrern an unterschiedliche Fachdienste (z.B. Beratungsstellen)

 

Elternarbeit

  • Beratung von Eltern in Schul- und Lebensfragen
  • Initiieren von und Teilnehmen an Eltern-Lehrer-Gesprächen
  • Mitarbeit in Elterngremien (z.B. Klassenpflegschaften, Elternbeirat)
  • Elternbildungsarbeit
  • Vermittlung an Fachdienste

Konfliktberatung / Mediation

Die Schulsozialarbeit sieht sich im Konfliktberatungs- und Mediationsverfahren als neutrale Instanz, die den beteiligten Parteien dabei hilft, sich auf eine gemeinsame Lösung zu einigen.

Sozialtraining  

Die Ziele des Sozialtrainings überschneiden sich teilweise mit denen der Gewaltprävention. Anders als diese wirkt das Sozialtraining aber nicht nur vorbeugend, sondern auch eingreifend. Wenn beispielsweise in einer Klasse bereits ein aggressives Verhalten untereinander vorliegt, kann die Schulsozialarbeit mit den Mitteln des Sozialtrainings intervenieren und schlichten. Das Sozialtraining in der Klasse und in Gruppen hilft Kindern soziale Wahrnehmung, Selbstwahrnehmung, Kooperation, Empathie, Kommunikation und flexible Problemlösungen zu entwickeln, zu trainieren und zu festigen.

Das Einzeltraining verfolgt ähnliche Ziele, wobei der Schwerpunkt hier noch mehr darauf liegt, Gefühle zu erkennen und auszudrücken, das Selbstwertgefühl zu stärken, Selbstkontrolle zu finden oder das aktive Zuhören zu erlernen. Ein Sozialtraining mit einzelnen Schülern wird dann angestrebt, wenn das Verhalten des Einzelnen im Unterricht oder dem Schulleben problematisch ist.

Einzelfallhilfe

Sorgen, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Ärger, Gewalt, schlimmer Streit, ...  Situationen, in denen sich jemand hilflos fühlt und gerne Unterstützung hätte, gibt es immer wieder im Leben - sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen.

Die Schulsozialarbeit versteht sich als als Anlaufstelle zur Unterstützung bei persönlichen Problemen jeglicher Art. Empathisches Zuhören und lösungsorientiertes Denken und Handeln kennzeichnet die Schulsozialarbeit. Hierzu gehört eine individuelle Beratung und das Aufzeigen von internen und externen Unterstützungsangeboten oder auch die persönliche Begleitung bei gemeinsam erarbeiteten Handlungsschritten.

(Krisen-) Intervention

Manchmal kommt es zu unvorhersehbaren Krisen. Dies kann ein Todesfall in der Familie sein, aber auch ein anderes für ein Kind oder eine Klasse einschneidendes Ereignis. In diesen Momenten versucht der Schulsozialarbeiter für die Betroffenen ein kompetenter und einfühlsamer Ansprechpartner zu sein, der auch in der Lage ist, gegebenenfalls Brücken zwischen Menschen zu bauen oder einfach Trost zu spenden, aber auch akute Krisen im Klassenverband zu thematisieren und verarbeiten.

Pausenoase

In jeder Frühstücks- und Mittagspause haben die Schüler die Möglichkeit, die Pausenoase im Büro des Schulsozialarbeiters zu besuchen, um dort zu spielen, zu entspannen, zu erzählen und zu lachen. So wird eine vertrauensbildende Basis zur Beziehungsarbeit geschaffen. Gleichzeitig steht den Jugendlichen ein Raum zur Verfügung, der nicht an Unterricht und Lernen erinnert.