Praktikum, Schule und Beratung

Es gibt zahlreiche Studienführer, hunderte Studiengänge und ebenso viele Berufsbilder.

Um bei der Masse an Informationen den eigenen richtigen Weg zu finden, gibt es für Schülerinnen und Schüler ein umfangreiches Beratungs- und Vorbereitungskonzept, welches beim Suchen und Finden unterstützen und begleiten soll.

Getragen wird das Konzept von drei Säulen:

Der erste Schritt im Prozess der Berufsorientierung ist das zweiwöchige Betriebspraktikum für Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse Gymnasium und der 9. Klasse Realschule. In dieser Praxiszeit machen die Jugendlichen Bekanntschaft mit dem Berufsleben und sammeln Informationen und Erfahrungen über den vertrauten Rahmen der Schule hinaus. Durch die zeitweise Tätigkeit in einem Unternehmen oder einer Institution können sie sich ganz persönlich einen Einblick in die Arbeitswelt verschaffen und ihre eigenen Karrierewünsche und Vorstellungen überprüfen. Das Betriebspraktikum kann weltweit absolviert werden.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), Alumni der DSSH sowie Referenten von deutschen und internationalen Hochschulen informieren die Schülerinnen und Schüler regelmäßig zu Studiengängen in Deutschland, teils in Einzelpräsentationen, teils gemeinsam im Rahmen eines Studien- und Berufe-Informationstages. Darüber hinaus stellen Referenten in Shanghai ansässiger Unternehmen und Institutionen zuweilen Berufsfelder und Ausbildungsberufe vor. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, nicht nur Tipps zu Studium und Beruf, sondern auch eine Perspektive zu geben, die sich aus der Ausbildung oder dem Studium entwickeln kann.

Eine Einführung zur Studienorientierung und -situation in der deutschen Hochschullandschaft, erstellt vom DAAD, kann hier heruntergeladen werden. (PDF, Größe rund 10 MB)

Alle interessierten Schülerinnen und Schüler werden individuell im Sinne einer Prozessbegleitung beraten. In diesen Gesprächen soll eine tragfähige und zukunftsweisende Perspektive entwickelt werden. Dabei gilt es zunächst, folgende Fragen zu beantworten: Was kann ich besonders gut? Wo liegen meine Stärken? Aber auch: Was liegt mir überhaupt nicht? Oder: Wo muss ich noch an mir arbeiten? Vor einem solchen Hintergrund führt die Frage nach der eigenen Berufsperspektive anfangs häufig zu noch mehr Fragezeichen. Ehrliche Selbstbeobachtung und Selbsteinschätzung, aber auch Rückmeldungen von außen, beispielsweise durch Eignungstests, führen allmählich zu einer festeren Vorstellung von der beruflichen Zukunft. Ist das Ziel gesteckt, geht es für die Jugendlichen im zweiten Schritt darum, notwendige Informationen einzuholen und sich fristgerecht auf mehrere Optionen zu bewerben.